• ESC mit deutschem Song
  • Stefan Raabs Vorentscheid-Erfolg
  • Konkurrenz durch ZDF-Krimi

Deutschland schickt mit "Baller" von Abor & Tynna erstmals seit 2007 wieder einen deutschen Song ins Rennen des Eurovision Song Contest. Ob dieser Schritt die erhofften vorderen Plätze oder gar den Sieg bringt, bleibt offen. Doch das erklärte Ziel von Stefan Raab und der ARD, mehr Aufmerksamkeit für den deutschen Vorentscheid zu generieren, wurde bereits erreicht. Besonders das jüngere Publikum zeigte verstärktes Interesse.

Mehr dazu:

chefsache esc stefan raab

Geschwister-Duo vertritt Deutschland beim ESC

Abor & Tynna: Die ersten Worte nach Sieg beim ESC-Vorentscheid

"Chefsache ESC" mit Stefan Raab ein voller Erfolg

Der Vorentscheid "Chefsache ESC 2025 - Wer singt für Deutschland?" erzielte am Samstagabend bei den 14- bis 49-Jährigen einen beeindruckenden Marktanteil von 26,4 Prozent, wie "DWL" berichtet. Damit übertraf die Show die Quoten der zuvor ausgestrahlten RTL-Formate, die zwischen 16,2 und 21,0 Prozent lagen. Insgesamt schalteten 3,55 Millionen Zuschauer ein, fast doppelt so viele wie beim Halbfinale eine Woche zuvor. Die Auftaktshow im Februar hatte 2,14 Millionen Menschen erreicht.

Stefan Raabs Vorentscheid siegt bei jüngerem Publikum

Die ESC-Show startete mit zwölfminütiger Verspätung, da eine Sondersendung "Brennpunkt: Eklat im Weißen Haus" eingeschoben wurde. Diese hielt nach der "Tagesschau" 6,75 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 27,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 33,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen entsprach.

Trotz der starken Konkurrenz durch das ZDF, dessen "Erzgebirgskrimi" 6,82 Millionen Zuschauer erreichte, konnte Das Erste bei den Jüngeren punkten. Der Tagesmarktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen betrug 13,7 Prozent, unterstützt durch die Bundesliga-"Sportschau" mit 14,3 Prozent.

Seht auch: